Ibu Silla
Projektbeschrieb
Im Buchprojekt ‚Ibu Silla‘ geht es um die Zensur einer nicht-weissen Frau in den Tagebüchern eines Nidwaldner Söldners. Die indigene Mutter seiner Kinder wurde in seinen darin ausgeschnitten und zensiert. Das Buchprojekt thematisiert diese Lücken: in Form von Fragen wird über mögliche Biografien von Ibu Silla spekuliert. Dabei geht es auch um die Innerschweizer Kolonialgeschichte und (deren) männlich-weisse Geschichtsschreibung. Kern der Arbeit ist die Idee der Subjektivität vs. Mehrsperspektivität von Geschichte(n): eine subjektive Perspektive ist eine von vielen.
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